Piste frei, jetzt komm ich!
Da die Semesterferien ja derzeit sind, wurde von der Skischule am Stuhlegg vorbereitet. – Klara ist live dabei und wurde heute von Mama zum Bus gebracht.
5 Tage (also 1.-5.2.) jeden Tag Treffpunkt 8.00 Uhr beim Bus, Abholen um 16.15 Uhr an selber Stelle.
Naja der Bus hatte natürlich gleich mal heut ein wenig Verspätung und so dauerte es seine Zeit bis endlich alle Kinder drin, die Ski verstaut, die Kuverts mit der Kursgebühr übergeben usw. waren. Aber ich bin schon gespannt, was Klara abends erzählen wird.
Umzugsfortschritte
Naja bis auf die Küche ist jetzt halbwegs alles ins neue Heim geschafft. Gestern waren die Rattis samt Käfig an der Reihe. Jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten.
Traurig aber oft leider wahr!
Ich habe diese Zeilen heute gelesen und mir stiegen die Tränen auf: Ich stelle dies in meinen Blogg für all jene die sich nicht sicher sind ob sie einen Hund oder ein Tier wollen – überlegt gut, denn so soll es keinesfalls enden!
Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Posen und
brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl
durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich
Dein bester Freund.
*
Immer wenn ich “böse” war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich “Wie
konntest Du nur?” – aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den
Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.
*
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn
Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff.
Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich
kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich
glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange
Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich
bekam immer nur die Waffel, denn “Eiskrem ist schlecht für Hunde”, sagtest
Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine
abendliche Rückkehr wartete.
*
Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu
verbringen – und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen.
Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und
Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen
und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich
verliebtest.
*
Sie, jetzt Deine Frau, ist kein “Hundemensch” – trotzdem hieß ich sie in
unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und
gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die
Menschenbabys, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert
von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur
dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so
verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in
meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu
einem “Gefangenen der Liebe”.
*
Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in
meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten
ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse
auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung – denn Deine
Berührung war jetzt so selten geworden – und ich hätte sie mit meinem Leben
verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.
*
Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und
gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es
gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest,
ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich.
In den letzten Jahren hast Du nur noch mit “Ja” geantwortet und das Thema
gewechselt. Ich hatte mich von “Deinem Hund” in “nur einen Hund”
verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.
*
Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du
und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet
sind. Du hast die richtige Wahl für “Deine” Familie getroffen, aber es gab
einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.
*
Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch
nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest
die Formulare aus und sagtest “Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause für
sie finden”. Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick
zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in “mittleren” Jahren
erwartet – auch mit “Stammbaum”. Du musstest Deinem Sohn jeden Finger
einzeln vom Halsband lösen, als er schrie “Nein, Papa, bitte! Sie dürfen
mir meinen Hund nicht wegnehmen!” Und ich machte mir Sorgen um ihn und um
die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und
Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben.
Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und
höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin
einzuhalten, und nun habe ich auch einen.
*
Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest
wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und
nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie
schüttelten den Kopf und fragten “Wie konntest Du nur?”.
*
Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich
werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen
verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen
Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du – dass Du Deine Meinung geändert
hättest – dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei… oder ich
hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich
retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das
vergnügte “Um-Aufmerksamkeit-Heischen” unbeschwerter Welpen, ahnungslos
gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück
und wartete.
*
Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen,
und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein
angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren
und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was
jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung.
Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäß
war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und
das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.
*
Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine
Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten,
genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff
führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und
spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich
schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte
“Wie konntest Du nur?”
*
Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb “Es tut mir ja
so leid”. Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre
Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich
weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf
mich alleine gestellt wäre – einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen
anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich
ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein
“Wie konntest Du nur?” nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes
Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf
Dich warten.
*
Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.
Fotonachtrag Ballett
Christmas Fantasy 13.12.2009 in der Bettfedernfabrik Oberwaltersdorf:
Als kleines Renntier
(leider sind die Bilder nicht so super, aber man kanns erkennen glaub ich)
Und als Weihnachtsengerl (?)
Das Finale:
Sollte ich es jemals schaffen, kommt vielleicht noch ein Video an diese Stelle (des muss ma die Dani nomal zeigen)
Partyeinladung v Mitch & Manu:
P A R T Y
Es ist wieder einmal soweit
Wir läuten 2010 ein !!!
Mit den Hits der 70er,80er,90er und Heute Am SA,
09.01.2010, Ab 20:00
Im Partykeller HICKXS Pasettistr 24, 1200 WIEN
WIE IMMER HOFFEN WIR AUF EUER ZAHLREICHES ERSCHEINEN !!!!
(( WEITERSAGEN ))
Ein wenig Gemütlichkeit zieht ein…
Ja langsam wirds gemütlich. Das Wohnzimmer ist bis auf die Megacouch und den Fernseher eigentlich schon halbwegs fertig, ein paar Kleinigkeiten fehlen noch.
Auch das Esszimmer nimmt Gestalt an.
Gestern haben wir unseren echt steirischen und selbst “importierten” Weihnachtsbaum geschmückt. – Klein aber unser!
Und Klaras neues Bett aufgebaut!
Auch die Waschküche ist bereits “eingerichtet” und in Verwendung!
Naja über Weihnachten machen wir eine Schaffenspause.
Danach ist noch einiges zu tun:
Ein neuer Stromkreis für den Herd einziehen; Kabel für die Satschüssel verlegen; einige Kastln aufbauen und dann natürlich noch die restlichen Möbel und Sachen rüberschippern!
Naja das wird dann eh noch lustig!
Langsam gehts voran
Ja was bisher geschah:
Klara hatte am Sonntag ihre Aufführung und stand im hellen Scheinwerferlicht vor sicher 200 Leuten auf der Bühne. Sie hat es souverän gemeistert und trat sowohl als kleines Renntier als auch als Weihnachtsengerl (?) – jedenfalls war sie toll.
Fotos muss ich erst bearbeiten, weil ich hab mitgefilmt die meiste Zeit.
Ja sonst hab ich jetzt Wama und Trockner angeschlossen und bereits in Verwendung! *freu*
Und ich hab einige Kastl und Schreibtisch usw aufgebaut, alle Vorhänge aufgehängt (und vorher noch gemessen und gekürzt ! – Ja ich selber!) Sind auch schön geworden.
Gestern haben wir AON bekommen – mit wireless lan – voll super.
Heut kommt der Elektriker, weil ich einen weiteren Stromkreis brauch – damit man überhaupt einen E-Herd betreiben kann… naja so ist dauernd ein anderer Quirx beisammen.
Vorgestern ist im Wohnzimmer die Tapete von der Decke gekommen, weil die Lustigen einfach drübergemalt haben ohne Rücksicht auf Verluste – da wurde sie wohl zu schwer. (und ums alte Telefon einfach rundherumgemalt und über die Fäden der Liftgarnischen gleich drübergefarbelt)… aber sowas kann uns nicht mehr aus der Ruhe bringen!
Klara bekommt ein neues Bett – ein Hochbett mit Leiter und Rutsche mit Prinzessinvorhang – wurde gestern geliefert und wartet auf den Aufbau durch ihren Papa!
So gehts langsam aber stetig vorwärts. Mal sehen ich hoff mit Mitte Jänner ist alles fertig – über Weihnachten machen wir eine Schaffenspause – a bissl Erholung braucht der Mensch ja auch!
Liebe Grüße Isabella.
3.Dez.2009 – Mein erster Zahn fällt aus
Morgens als Klara zum KiGa gebracht wurde, wackelte der Zahn bereits so stark, dass Mama der Tante sagte, sie möge ihn aufheben falls er ausfällt.
Und wirklich, weg ist er!
Mama sagt, jetzt schau ich schon wie ein richtiges Schulkind aus, die sind auch immer Zahnlückenträger.
Jedenfalls hat die Zahnfee den Zahn in der Nacht mitgenommen und mir ein Wackeltierchen dafür dagelassen!



























































